GPS-Flottenmanagement- & Telematiksystem

GPS-Ortung von LKW, PKW, Bussen, Motorädern, Baumaschinen, Booten, Spielautomaten, Containern uvm.

Die Festlegung des Gebiets erfolgt durch Eingeben einer Adresse oder durch GPS-Koordinaten. Die Position des Gebiets können Sie mit der Maus exakt verschieben. Passend zu ihrem Anwendungsprofil können Sie entscheiden, wer die Alarmnachricht per Email erhält. Sie können jederzeit die Überwachung einzelner Gebiete ein- oder ausschalten.

Kundenzugang zur Live-Verfolgung (Echtzeitortung)

Mit dieser Funktion, können Sie Ihrem Kunden ermöglichen, durch eine Sendungsverfolgung die Tour des Lieferfahrzeugs „Live“ zu verfolgen. Dies garantiert eine transparente Geschäfts- und Lieferabwicklung. Ihr Kunde erhält per Mail einen Link zum Ortungsportal und kann live die Wegstrecke seiner Lieferung auf der Karte verfolgen. Den Zugriff auf die Kartendarstellung im Ortungsportal können Sie beliebig zeitlich begrenzen.

Mit der Fahrzeugortung von IntelliRoute werden Sie sofort bei kritischen Ereignissen alarmiert. Zu diesen Ereignissen gehören unter anderem diese Vorfälle:

  • Diebstahl
  • Befahren oder Verlassen eines definierten Gebiets; z.B. Firmengelände, Baustelle, - Stadtgrenze
  • Fahrzeugbewegungen außerhalb genehmigter Zeiten; z.B. für Privatnutzung oder Schwarzarbeit

Sie können für jedes Fahrzeug oder für eine Fahrzeuggruppe beliebig viele Gebiete in den Ortungssystemen definieren. Auch der Radius des jeweiligen Gebietes zur Auto-Ortung lässt sich individuell im GPS-Ortungssystem einstellen. So wird die Ortung von Kfz und damit ihre Kontrolle zum Kinderspiel.

Um ein Gebiet einzugrenzen, geben Sie die Adresse oder GPS-Koordinaten ein. Möchten Sie ein definiertes Gebiet verlegen, können Sie es in den Ortungssystemen ganz einfach mit der Maus auf der Karte verschieben.

Die Benachrichtigung über einen Alarm des GPS-Finders wird per Mail an Sie oder einen von Ihnen definierten Mitarbeiter geschickt. So können Sie beispielsweise Vertretungen gut organisieren und eine ständige Überwachung sicherstellen.

Wird der Alarm für den GPS-Locator nicht mehr benötigt, können Sie ihn jederzeit deaktivieren. Für eine erneute Überwachung per GPS-Ortung lässt sich der Alarm einfach reaktivieren, ohne dass Sie erneut alle Parameter eingeben müssen.

Diese Funktion unserer Ortungsgeräte ist besonders praktisch, wenn Sie beispielsweise wertvolle Baufahrzeuge über Nacht auf einer Baustelle zurücklassen oder wenn Sie die nicht erlaubte Nutzung von Firmenfahrzeugen vermuten und nachweisen möchten. Hier liefert Ihren die Kfz-Ortung alle nötigen Daten.

Fahrzeugortung und ökologische Fahrweise

Geld sparen und die Umwelt schonen – das macht die GPS-Ortung von IntelliRoute möglich. Mit den Daten aus der GPS-Fahrzeugortung erhalten Sie nicht nur Informationen zum Fahrstil Ihrer Mitarbeiter, zu Geschwindigkeiten und Ruhezeiten. Auch der CO2-Ausstoß wird Ihnen von den Ortungsgeräten gemeldet. Mit der Suche nach dem nächsten Fahrzeug zu einem Auftrag vermeiden Sie zudem unnötige Fahrtkilometer und Leerfahrten.

Mit dem GPS-Finder können Sie also ganz einfach Kraftstoff sparen und die Umwelt schonen. Außerdem ermöglichen Ihnen die Ortungssysteme, die Sicherheit Ihrer Fahrer zu verbessern und die täglichen Risiken zu verringern.

Wie funktioniert die IntelliROUTE GPS-Fahrzeugortung?

Das Global Positioning System, kurz GPS, ist ein satellitenbasiertes Funknavigationssystem, um Autos zu orten. Personen und Fahrzeuge, die einen solchen Peilsender auf GPS-Basis verwenden, können in Position und Bewegungsgeschwindigkeit weltweit rund um die Uhr verfolgt werden. Die Daten für die Ortungssysteme werden von Satelliten im Orbit auf die Ortungsgeräte übertragen.

IntelliRoute setzte 2008 als weltweit erstes Unternehmen die Technologie der GPS-Ortung bei professionellen TRUCKMATE-Navigationssystemen für LKW ein. Damit gehört IntelliRoute zu den Vorreitern auf diesem Gebiet der Ortung von Kfz. Seither entwickelt das Unternehmen für Geschäftskunden innovative Lösungen zur GPS-Ortung von Autos und anderen Fahrzeugen.

Unsere Fahrzeugortung mit Peilsendern arbeitet mit einem zentralen Portal. Hier wird die Verbindung zwischen der Zentrale der GPS-Ortung und Ihrer Flotte hergestellt. Die Darstellung der Kfz-Ortung bietet Ihnen hier umfangreiche Ortungsdaten. Gleichzeitig bleibt die Darstellung der Daten aus der GPS-Fahrzeugortung übersichtlich und ist überall online abrufbar. So machen die Ortungssysteme eine schnelle Positionsbestimmung und eine effektive Auftragsvergabe möglich. Durch die Analyse der Fahrstile können Sie zudem dank der Ortung von Kfz den Kraftstoffverbrauch optimieren. Den gesamten Workflow im GPS-Ortungssystem verwalten Sie bequem über eine USB-Verbindung oder Bluetooth.

Herstellen einer Verbindung zur Zentrale über GPS-Fahrzeugortung

Die IntelliRoute-Box, das im Fahrzeug integrierte Ortungsgerät, besitzt einen integrierten GPS-Empfänger und einen GSM-Sender. Der Empfänger macht die GPS-Ortung möglich, während der Sender die ermittelten Daten des Peilsenders an die Zentrale übermittelt.

Der Flottenmanager meldet sich einfach mit seinem Login in unserem Portal an und kann durch die Auto-Ortung absolut sicher die Bewegung jedes Fahrzeuges Ihrer Flotte verfolgen. Die Aktualisierungsfrequenz der GPS-Ortung von 30 Sekunden sorgt für eine Live-Datenbasis für all Ihre wichtigen Entscheidungen.

Das Global Positioning System, kurz GPS, ist auch unter NAVSTAR GPS ( Navigational Satellite Timing and Ranging – Global Positioning System) bekannt. Das globale System aus Navigationssatelliten dient der Positionsbestimmung und Zeitmessung. In den 1970er Jahren wurde die GPS-Ortung vom US-Verteidigungsministerium entwickelt. Ab 1985 folgte dieser GPS-Locator dem Satellitennavigationssystem NNSS (Transit) der US-Marine nach sowie den Vela-Satelliten, die zur Ortung von Kernwaffenexplosionen verwendet wurden. Offiziell in Betrieb genommen wurde die GPS-Ortung am 17. Juli 1995.

Seit Mitte der 90er Jahre ist die GPS-Ortung voll funktionsfähig. Für zivile Zwecke bieten die Ortungsgeräte aber erst seit dem 2. Mai 2000 eine Ortungsgenauigkeit von mitunter mehr als 10 Meter um den realen Standort. Zu diesem Datum wurde die künstliche Signalverschlechterung des Militärs abgeschaltet und die Peilsender konnten nun den vollen Ortungsumfang leisten.

Die sogenannten satellitengestützten Verbesserungssysteme (SBAS) verbreiten Korrekturdaten über im Orbit befindliche, in den Polargebieten nicht zu empfangende Satelliten. Mit diesen zur Klasse der DGPS-Systeme gehörenden Systemen können Positionen bis auf einen Meter genau geortet werden.

Durch ihre hohe Leistungsfähigkeit hat sich die GPS-Ortung weltweit als das dominierende Ortungsverfahren etabliert. Sie wird heute von vielen Navigationssystemen und Ortungssystemen verwendet.

 

Entwickelt wurde die GPS-Ortung für die militärische Navigation und Positionsbestimmung. Daher fand das GPS-Ortungssystem seinen Einsatz bei Flugzeugen, Kriegsschiffen, Waffensystemen und ähnlichem. Die Ortungsgeräte können allerdings nur Signale empfangen, nicht jedoch senden. Das hatte den Vorteil, dass die Navigation nicht den Standort an den Feind verriet.

Nach dem Ende der rein militärischen Nutzung fanden die GPS-Finder Eingang in den zivilen Bereich und werden hier facettenreich eingesetzt, beispielsweise:

  • in der Luft- und Seefahrt
  • als Navigationssysteme im Auto
  • zur Auto-Ortung
  • als Positionsbestimmung und -verfolgung für Feuerwehr und Rettungswagen
  • im öffentlichen Personennahverkehr
  • zur Orientierung im Outdoorbereich
  • im Vermessungswesen
  • für das Precision Farming
  • etc.

Da der Einsatz von Mobiltelefonen immer weiter steigt, wurden die Peilsender dafür fit gemacht und dafür speziell das Assisted GPS (A-GPS) entwickelt. So können heute auch Handys und Smartphones als Ortungsgeräte eingesetzt werden.

Aufbau und Funktionsweise der Ortungsfunktion

Das GPS besteht aus Satelliten, die mit kodierten Radiosignalen fortlaufend ihre aktuelle Position sowie die exakte Uhrzeit angeben. Aus diesen abgegebenen Signalen berechnen spezielle Ortungsgeräte ihre eigene Position sowie die Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegen.

In der Theorie genügen hierfür drei Satelliten, um eine exakte Position zu ermitteln. In der Praxis verfügen die GPS-Sender für Autos aber nicht über eine so exakte Uhr, dass sie die Laufzeit korrekt messen können. Daher wird für die GPS-Ortung von Autos mindestens ein vierter Satellit benötigt.

Neben der Position lässt sich mit der GPS-Ortung auch die Geschwindigkeit eines Objektes messen. Wenn sich der Peilsender mit dem getrackten Objekt bewegt, werden die Signale der Satelliten zeitlich gestaucht oder gedehnt. Dieses Phänomen wird auch Dopplereffekt genannt. Aus dem Ausmaß der Stauchung oder Dehnung wird dann die Geschwindigkeit berechnet, mit der sich der Peilsender im Objekt bewegt.

Ebenfalls mit dem Dopplereffekt lässt sich die Bewegungsrichtung des Peilsenders bestimmen. So können die Ortungssysteme als künstlicher Kompass oder für die Orientierung auf elektronischen Karten verwendet werden. Aus der Wirkungsweise des Ortungssystems entspringt auch das Problem, dass die GPS-Ortung sich nicht für eine genaue Kompassmessung in Ruhe eignet. Wird der Peilsender nach einer Ruhephase wieder bewegt, kann die Kompassmessung erst mit kurzer Verzögerung verwendet werden. Navigationssysteme der neueren Generationen verwenden statt der GPS-Ortung aber ein Magnetometer zur Kompassmessung.

Um sicherzustellen, dass dem GPS-Finder immer mindestens vier Satelliten zur Peilung zur Verfügung stehen, sind immer 24 Satelliten oder mehr im Dienst.

Ausbreitungseigenschaften des Signals

Die elektromagnetische Strahlung des von unserer GPS-Ortung verwendeten Frequenzbereiches breitet sich ähnlich aus wie Licht, also fast geradlinig. Niederschläge und Wolken haben darauf nur wenig Einfluss. Die Satelliten weisen jedoch eine geringe Sendeleistung auf. Daher ist der Empfang bei einer Sichtverbindung zum Satelliten optimal.

Unter anderen aus diesem Grund war bis vor kurzer Zeit der GPS-Empfang für Peilsender in Gebäuden nicht möglich. Neue Technik hat hier Wege eröffnet, die GPS-Ortung unter günstigen Bedingungen auch in Gebäuden vorzunehmen.

Zu Problemen mit der Ortung von Kfz kann es auch zwischen hohen Gebäuden kommen. Die an den Häuserwänden mehrfach reflektierten Signale können zu kleineren Ungenauigkeiten in der GPS-Ortung führen.

Zu teilweise höheren Ungenauigkeiten in der Auto-Ortung können ungünstige Satellitenkonstellationen führen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn nur drei Satelliten zur Verfügung stehen, die sich sehr eng beieinander befinden. Ideal für eine exakte GPS-Ortung sind vier Satelliten, die ihre Signale aus verschiedenen Richtungen auf den Peilsender schicken.

Neben der Kfz-Ortung stellt das GPS-System auch ein einheitliches Zeitsystem zur Verfügung. Der Peilsender erhält von den Satelliten die sogenannte GPS-Zeit. Da diese jedoch von der koordinierten Weltzeit abweicht, senden die Satelliten auch Informationen über die gegebene Abweichung mit. Damit garantiert das GPS-System eine maximale Zeitgenauigkeit.

Genauigkeit der Positionsbestimmung

Bei der GPS-Ortung gibt es zwei Dienstklassen.

Der Standard Positioning Service (SPS) ist ein allgemein zugänglicher Dienst für die GPS-Ortung. Bis zur Abschaltung der militärisch erzeugten Ungenauigkeit der GPS-Ortung betrug die Genauigkeit der Peilsender etwa 100 Meter. Danach erreichten die Peilsender bis vor wenigen Jahren eine Genauigkeit von etwa 15 Metern. Nach dem Austausch alter Satelliten bietet das System für die GPS-Ortung aktuell eine Genauigkeit von 7,8 Metern bzw. eine Standardabweichung im Bereich von vier Metern. Ausgenommen von sind hiervon zwei- oder dreidimensionale Fehler bei der Fahrzeugortung. Auch Fehler an den Ortungsgeräten oder an den Sendern können auftreten. Dazu gehören:

  • Softwarefehler
  • Mehrwegesignale
  • Empfängerrauschen
  • Troposphärenfehler

Die zweite Dienstklasse ist der Precise Positioning Service (PPS). Dieser ist dem Militär vorbehalten und erreicht eine Genauigkeit der GPS-Ortung von 5,9 Metern und eine Standardabweichung von drei Metern. Da die Signale nicht allgemein zugänglich sein sollen, werden sie verschlüsselt versandt.

Um in Funklöchern die Kfz-Ortung zu ermöglichen oder um die Position bei der GPS-Ortung von Autos noch präziser zu gestalten, können weitere Daten herangezogen werden. Dazu gehören Beschleunigung, Geschwindigkeit und Richtungsdaten. So ist die Ortung von Kfz auch in Tunneln und an ähnlich unzugänglichen Stellen möglich. Die entsprechenden Daten werden von Sensoren gemessen, die mit der Fahrzeugelektronik verbunden sind. Die Sensoren übermitteln die Informationen dann an das Navigationssystem mit dem GPS-Finder. Die Verbindung der Sensoren kann aber nur bei fest eingebauten Navigationssystemen vorgenommen werden. Mobile Geräte lassen sich an diesen Teil der Auto-Ortung nicht anschließen.

Alternativen

GLONASS ist das russische Pendant der GPS-Ortung zu dem bereits vorgestellten, US-amerikanischen NAVSTAR GPS.

Galileo ist eine Entwicklung von EU und ESA. Das europäische System zur GPS-Ortung und Satellitennavigation dient vor allem der zivilen Nutzung. Im Dezember 2004 begann die Entwicklungs- und Testphase für dieses System. Das Ziel für die GPS-Ortung war hoch gesteckt: Nach vier Jahren sollten 32 Galileo-Satelliten im Orbit und der Großteil der Bodensegmente fertig sein. Im Jahr 2008 waren aber erst zwei Satelliten im Orbit.

Heute bietet die GPS-Ortung von Galileo fünf Dienste an:

  • OS, die kostenlose, zivile Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit des Peilsenders von 4 – 8m
  • SoL sorgt zusätzlich zu OS-Diensten für eine schnelle Warnung des Nutzers bei Positionierungsfehlern (20m vertikal, 12m horizontal)
  • PRS eignet sich für die Bedürfnisse staatlicher Organisationen wie Polizei und Luftfahrt
  • CS bietet eine zusätzliche Informationsübertragung mit geringer Datenrate an Abonnenten
  • SAR stellt die GPS-Ortung von Notsendern mit Wegeangaben zum Notfallort für Rettungsstellen zur Verfügung

Compass ist das Ortungssystem der Volksrepublik China. Es sendet auf einer Frequenz von 1,4 GHz und wird schon seit 2004 betrieben. Allerdings ist seine Nutzung auf Asien beschränkt.

GPS und Datenschutz

Trägt eine Person oder ein Fahrzeug nur einen Peilsender, kann die entsprechende Position nicht verfolgt werden. Ein Auto orten können Sie aber nur, wenn Sie auch einen passenden Sender haben. Erst der Sender in Kombination mit den Ortungsgeräten ermöglicht eine GPS-Ortung, da der Sender die Positionsdaten weitergibt.

Ortungsgeräte werden unter anderem von der Polizei bei Ermittlungen eingesetzt. Mit den Ortungsgeräten werden bestimmte Fahrer und Fahrzeuge gezielt überwacht. Dieses Vorgehen wurde im April 2005 auch vom Bundesverfassungsgericht gebilligt, wenn es um strafrechtliche Ermittlungsverfahren geht.

Eine Privatdetektei dagegen darf ein Fahrzeug nicht verdeckt per GPS-Ortung verfolgen. Das entschied der Bundesgerichtshof am 4. Juni 2013. Dies sei ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, so die Richter. Lediglich bei einem starken berechtigten Interesse könne der Grundsatz zur GPS-Ortung von Autos ausgesetzt werden.

GPS in der Praxis

Die immer günstigere Technik hat die Anwendung von Ortungsgeräten zur GPS-Ortung von Autos deutlich weiter verbreitet. Eines der vielen Anwendungsgebiete für die Ortung von Kfz ist das Flottenmanagement. Dabei geht es nicht nur um die GPS-Sender für Autos. Auch auf dem Wasser und in der Luft werden Peilsender eingesetzt. Bei der Fahrzeugortung werden die Fahrzeuge mit GPS und Ortungsgeräten versehen. Durch die Peilsender erhält die Zentrale einen Überblick und kann jedes Auto orten.

Im zivilen Bereich werden Ortungsgeräte zum einen im Outdoor-Bereich genutzt und zum anderen in der Auto-Ortung. Die im Handel erhältlichen Ortungsgeräte, auch GPS-Mäuse genannt, nutzen vorrangig das Datenformat NMEA 0183, um die Positionsdaten anzugeben. Die meisten Peilsender können aber auf verschiedene Ausgabeformate konfiguriert werden. So können Sie den Standort beispielsweise auch in den Formaten UTM, MGRS oder als geographische Koordinaten in Grad, Minuten und Sekunden angeben lassen.

Um die Ergebnisse der GPS-Ortung korrekt anzuzeigen, ist ein Planzeiger im gleichen Maßstab wie das für die Fahrzeugortung verwendete Kartenmaterial notwendig. Nur so können topographische Karten ermittelt und numerische Koordinaten darauf übertragen werden.

GPS im geschäftlichen, sicherheitstechnischen und medizinischen Einsatz

Der GPS-Finder kann in vielen Bereichen eingesetzt werden. Das Tracking durch GPS-Sender für Autos ermittelt sowohl die gefahrenen Routen als auch die dafür benötigte Zeit. So kann die GPS-Ortung wie ein Fahrtenbuch verwendet werden. Alle relevanten Informationen aus der Fahrzeugortung sind auf Abruf verfügbar.

Werden Güter transportiert, können Sie auch diese mit dem GPS-Sender für Autos verfolgen – ebenso Ihre Mitarbeiter.

Durch die dichte Übertragungsfrequenz der Signale können Sie in Echtzeit Bewegungen und Geschehnisse über die Kfz-Ortung verfolgen. Dies ist insbesondere beim Personenschutz oder für Werttransporte interessant, da Zwischenfälle hier sofort und ohne Verzögerung sichtbar werden.

Weniger bekannt ist, dass GPS-Sender für Autos auch auf landwirtschaftlichen Geräten eingesetzt werden. Hier dienen die GPS-Finder der automatischen Steuerung und Überwachung der Maschinen auf großen Flächen sowie der Aufzeichnung von Daten.

Nicht zuletzt aus Filmen bekannt sind die sogenannten elektronischen Fußfesseln. Auch sie basieren auf GPS.

GPS im Auto

Im Auto finden sich heute oft Ortungsgeräte zur Navigation. Sie enthalten ein umfangreiches Kartenmaterial wie Stadtpläne und verschiedene Landkarten. Die meisten dieser Ortungsgeräte können per Spracheingabe bedient werden. Der Fahrer nennt beispielsweise beim Start einfach die gewünschte Zieladresse und die Ortungsgeräte führen ihn zum gewünschten Ziel.

Bei einer ab Werk fest eingebauten GPS-Ortung gibt es zwei unterschiedliche Systeme. Die Kfz-Ortung dirigiert den Fahrer per Sprachausgabe und mit Richtungsausgaben auf einem LC-Display. Die andere Variante der Auto-Ortung hat ebenfalls eine Sprachausgabe, zeigt die Position des Fahrers jedoch in einer Landkarte an und ermöglicht so eine bessere Orientierung für den Fahrer.

Neben den fest eingebauten Navigationssystemen verzeichnen andere Geräte zur GPS-Ortung einen steigenden Zuwachs. Dazu gehören PDA, Smartphones und mobile Navigationssysteme. Mit diesen können Sie flexibel verschiedene Autos orten. Die Ortungsgeräte werden nicht nur immer günstiger, sie bieten auch eine gute Orientierung durch die grafische Darstellung und eine einfach Bedienung dank Touchscreen.

Sowohl fest eingebaute Ortungsgeräte wie auch mobile Peilsender bei PNA- und PDA-Lösungen punkten zudem mit den aktuellen Verkehrsmeldungen aus dem TCM-System. Dadurch kann das System den Fahrer gezielt an Staus und Behinderungen vorbei leiten. Mit dem gern auch Staumelder genannten System auf Basis der GPS-Ortung sparen Sie also einiges an Zeit und Nerven.

Gegenüber den mobilen Ortungsgeräten haben die fest installierten Modelle den Vorteil, dass sie mit der Fahrzeugelektronik verbunden sind. So können weitere Daten aus dem Boardsystem des Fahrzeugs zur Auto-Ortung verwendet werden. Dazu gehören etwa Beschleunigung und Geschwindigkeit. Mit ihrer Hilfe ist die Positionsbestimmung bei der Ortung von Kfz auch in Funklöchern möglich. Das Auto orten Sie zudem mit dieser Unterstützung des Peilsenders präziser.

Die Vorteile der zunehmend eingesetzten GPS-Ortung liegen auf der Hand. Der Fahrer hat mehr Ressourcen, um sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Zudem sinkt der Treibstoffverbrauch um ein bis drei Prozent mit Hilfe der Fahrzeugortung.

Auch für die Diebstahlsicherung leisten Peilsender gute Dienste. Hierfür wird die GPS-Ortung mit einem GSM-Modul verbunden. Wird das Fahrzeug gestohlen, gibt der Peilsender die genaue Position an einen Dienstleister weiter. Dieser kann – beispielsweise über das Internet – die genaue Adresse des aktuellen Standortes ermitteln. So kann er dank der Auto-Ortung schnell die Polizei alarmieren und zum entsprechenden Ort schicken.

Wollen Sie ein Auto orten, macht der Stand der Technik heute nur noch einen kleinen Unterschied bei den Ortungsgeräten. Wichtiger für die Kfz-Ortung sind das genutzte Navigationsprogramm und der vorhandene Datenbestand. Je nach Ausführung der Programme geben die Ortungsgeräte beispielsweise mitunter unterschiedliche Routenführungen aus.